.... Berger des Pyrénées..... von den Bergischen Tröpfchen
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Agility

aktualisiert 01. Juli 2016

Spiel und Spaß für das Mensch-Hund-Team

Unseren ersten Kontakt zu dem Hundesport Agility hatten wir im Spätherbst 2007, als, während wir mit unserer Java beim Jung-Hund-Kurs in der Hundeschule fleißig "Sitz", "Platz", "Bleib" und so weiter übten, auf der Nachbarwiese Hunde über einen Agi-Parcours flitzten.

 

Bei jeder sich bietenden Gelegenheit rannte Java zum Zaun, um zu schauen, was da so Spannendes passierte. Also fragten wir nach, ob das wohl auch was für uns und unseren Hund wäre und meldeten uns dann zu einem Jung-Hunde-Anfänger-Schnupper-Kursus an.

 

Es sah bei den anderen recht einfach aus, den Hund über die Hindernisse, die A-Wand und durch Tunnel zu schicken, doch die ersten Versuche waren recht ernüchternd. Java dachte gar nicht daran, den Kommandos zu folgen. Für sie war das ein tolles Hütespiel, sie lief vor und zurück zog an meiner Hose, machte die Schnürsenkel meiner Schuhe auf, um dann wieder durch einen Tunnel zu laufen, der da gerade so herumlag. Es dauerte ziemlich lange, bis wir gemeinsam einen kleinen, einfachen Parcours bewältigen konnten.

 

Es hat trotzdem Spaß gemacht!

 

Soviel Spaß, dass wir seit einiger Zeit sehr viele unserer Wochenenden auf unterschiedlichen Turnieren quer durch ganz Deutschland mit vielen Gleichgesinnten verbringen.

 

Unsere Java kann leider nicht mehr an Turnieren teilnehmen, liebt es aber immer noch, bei "Tunnel-Spielen" oder kleinen Übungsparcours mitzumachen.

 

Unser kleiner Xabi hat erst mit 6 Jahren mit dem Agility in ganz kleinen Schritten begonnen und nach erfolgreich bestandener Begleithundprüfung im Jahr 2014  das erste Mal Turnierluft geschnuppert. Er läuft nicht besonders schnell, läßt sich aber sicher durch die Parcours führen und ist innerhalb von 3 Turnieren schon in die A 2 aufgestiegen und nach weiteren ca. 5 Monaten in die A 3.

 

Dort ist er eigentlich zu langsam für Läufe ohne Zeitfehler, manchmal hat er Lust zu laufen, dann strengt er sich an und ist, für seine Verhältnisse, richtig gut, manchmal nicht und dann kann es schon mal sein, dass er nach dem ersten Hindernis meint, er habe genug geleistet und geht dann einfach... oder es ist zu heiß oder sonst passt ihm irgendwas nicht. Man kann diesem kleinen Clown aber nicht böse sein, so ist er eben... der Xabi!

 

Ganz anders unsere Arjani. Sie ist, wie ihre Mutter Java, ein kleines Powerpaket! Sie ist schnell, wendig, über-arbeitseifrig, total ungeduldig und immer voll bei der Sache! Abwarten ist für sie ein Fremdwort.

Geht es ihr nicht schnell genug, dann übernimmt sie gerne die Führung und startet schon mal, bevor sie das ok zum Start erhalten hat. So haben wir uns durch ihre unzähligen Frühstarts bei Turnieren schon sehr, sehr viele Disqualifikationen eingehandelt.

 

Trotzdem ist sie seit ihrem ersten Start in der A 1 im Juni 2014 innerhalb eines Jahres, im Mai 2015 auf dem wunderschönen "Nordsee-Turnier",  in die A 3 aufgestiegen!

 

Seit dieser Zeit spielen wir nun in der höchsten Klasse und es wird langsam besser... es kommen leider immer wieder Frühstarts vor, aber auch tolle, schnelle Läufe! Dann wird es für mich auch schwierig mitzukommen, ich bin leider nicht immer schnell genug für meine kleine Flitzemaus...

Mal schauen, wie weit wir noch so kommen...

 

Unser Peyho läuft auf ab und an mal, ist auch bereits in der A 2, hat aber wenig bis gar kein Interesse an dieser Sportart. So bleiben seine Starts auf Turnieren in einem überschaubaren Rahmen. Für ihn ist es wichtig, überall mit dabei zu sein und das ist bei uns ja selbstverständlich!

 

Seit Juni 2016 begleitet uns nun unsere kleine Briou-Brevelle zum Training von Arjani und zu den Turnieren.

 

Ich freue mich schon zu sehen, wie sie sich nächstes Jahr so anstellt, wenn wir das Agility-Training mit ihr beginnen...

Wenn sie ihrer Mama Java und ihrer Schwester Arjani nacheifert, kann das eigentlich nur gut werden. Warten wir es ab!

 

 

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© Ulrike Rogall

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